Kulturentwicklungsplanung

Kulturentwicklung in Freudenberg

Kulturarbeit in ländlichen Regionen findet unter ganz eigenen Bedingungen statt. Räumlich und gesellschaftlich bieten sich den Kulturakteuren hier andere Herausforderungen und Möglichkeiten als in Regionen oder einem Oberzentrum. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungsprozesse wie dem demographischen Wandel, einem veränderten Freizeitverhalten sowie knapper werdender finanzieller und personeller Ressourcen werden sich diese Unterschiede in den nächsten Jahren verstärken.

Auch in Freudenberg stellt sich die Frage, wie und für wen wir in Zukunft Kultur machen, wie viel und welche  Kultur die Stadt braucht und wie sich das Verhältnis zwischen den Akteuren zukunftsfähig gestalten lassen kann.

Ein wichtiges Ziel muss es also sein, eine entsprechende Planung im Kulturbereich anzuregen und den kultur-politischen Diskurs in der Stadt zu fördern. Daher haben wir für unsere Stadt im Rahmen der Kulturagenda Westfalen  ( siehe www.kulturkontakt-westfalen.de ) gemeinsam mit Kulturverantwortlichen in Politik und Verwaltung, Kulturschaffenden, Kulturförderern, Vertretern von Vereinen und Kulturinteressierten einen Kulturentwicklungsplan erarbeitet – einen Plan mit den Zielen für die Zukunft unserer Kultur und mit Vorschlägen, wie wir diese Ziele erreichen wollen.

Die Stadt Freudenberg wurde als Pilotkommune  für Kommunen im ländlichen Raum ausgewählt.  Die Kosten für Moderation und Beratung für die Pilotplanungsprozesse wurden vom Projekt „Kultur in Westfalen“ übernommen. Jeder, der sich für die Kulturarbeit in unserer Stadt interessiert und bei der Entwicklung neuer Ideen mitwirken möchte, war herzlich eingeladen, sich an diesem Planungsprozess zu beteiligen.

Swot-Analyse

Die erste von insgesamt vier Veranstaltungen im Zeitraum von Januar bis April 2013 fand am Freitag, 25. Januar 2013, 16.00-20.00 Uhr, im Ratssaal der Stadt Freudenberg statt.In dieser ersten Gesprächsrunde  mit möglichst vielen Teilnehmern sollten die Stärken und Schwächen unserer Kultur  vor Ort aufgezeigt werden,  aber auch die Chancen, die sich uns bieten und die Risiken, die wir beachten müssen. In dem halbtägigen Work-Shop haben mehr als 40 Teilnehmer mit der Weltcafé-Methode  die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Kulturarbeit in Freudenberg  untersucht.  Erfahrungen, Kompetenzen und Sichtweisen  wurden zusammengetragen, wodurch ein komplexes Bild des Kulturlebens entstanden ist.

1. Ergebniss der SWOT-Analyse am 25.01.2013

Visionskonferenz

Der Planungsprozess wurde fortgeführt mit der Visionskonferenz, deren Ziel es war, kreative und motivierende Visionen/Zukunftsorientierungen für die Kulturentwicklung zu erarbeiten.Alle an der Kulturentwicklung in Freudenberg Interessierten waren zu dieser Veranstaltung am Samstag, 02.03.2013,11.00-19.00 Uhr,  im Freudenberger Ratssaal, herzlich eingeladen. Es war jederzeit möglich,  in die Thematik einzusteigen und auch ohne Besuch der Auftaktveranstaltung an dem Projekt mitzuwirken.

2. Visionskonferenz am 02.03.2013

- Visionskonferenz-Ablaufplan

- Die Vision

Zielkonferenz

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben auf der Visionskonferenz mit viel Begeisterung und großem Engagement über die Zukunft der Kultur in Freudenberg diskutiert und Visionen erarbeitet, wie das kulturelle Leben gestaltet werden könnte.

Fortgesetzt wurde der Pilotplanungsprozess Freudenberg innerhalb der Kulturagenda Westfalen am Donnerstag, 21. März 2013, 16.00-20.00 Uhr, mit der Zielkonferenz, auf der die Visionen konkreter wurden. Während die Vision eher ein Zukunftsbild beschreibt, geben die stategischen Ziele „Was wollen wir erreichen?“ und die operativen Ziele „Wie wollen wir es erreichen?“ klare Zukunftsorientierungen für kulturpolitische Entscheidungen.

Ergebnisse der Zielkonferenz

Nach  der 3. Veranstaltung im Rahmen der Kulturentwicklungsplanung Freudenberg am Donnerstag, 21. März 2013, lag nun eine  von den Teilnehmern erarbeitete und beschlossene Vision vor .

Offene Werkstatt

Der Pilotplanungsprozess Freudenberg fand seinen Abschluss in der „Offenen Werkstatt“ (Open Space) am Samstag, 06. April, 11.00-18.00 Uhr.

Bei diesem letzten Arbeitsschritt wurden Vorschläge für die Verwirklichung der Ziele gesammelt, diskutiert und bearbeitet, wobei folgende Fragen gestellt wurden:

„Was muss geschehen, damit wir die Ziele verwirklichen können? Veränderung oder Neuschaffung von Strukturen und Organisationen? Neue Maßnahmen und Projekte? Aufgabe von Einrichtungen und Förderungen?“

Ergebnisse der Open Space Konferenz inklusive Handlungsempfehlungen


Dokumentation als PDF zum Download

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